Mittwoch, 20. Januar 2016

Apfelkuchen mit Zimt

Ich habe festgestellt, dass ich noch nie so oft gebacken habe, wie jetzt, während der Bauzeit. Jeder Handwerker und Bauarbeiter freut sich über eine Tasse Kaffee, besonders im Winter. Und nur Kaffee anzubieten kann sich Bauherrin nicht erlauben... Deswegen muss auch mal um 21 Uhr schnell noch ein Kuchen gebacken werden. Am besten nach einem bewährten Rezept, mit 100%-er Gelinggarantie, ohne Experimente. Und mit Zutaten, die meistens ohnehin zu Hause vorhanden sind.
Und hier kommt mein Kuchen mit 100%-er Gelinggarantie, von meiner Kollegin Dani empfohlen:

"Apfelkuchen mit Butterflocken und einem Hauch von Zimt".

Zutaten für eine Springform (ca. 26 cm):
4 Eier
1,5 Tassen Zucker
1 Tasse Milch
3 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 g Butter für Butterflocken
1-2-3 EL Zimt (Menge nach Geschmack)
2 bis 3 Äpfel
- Äpfel schälen, vierteln, Kerne und Gehäuse entfernen, in Spalten schneiden,
- Backofen vorheizen (180° Umluft),
- Eier mit Zucker schaumig rühren,
- Milch hinzufügen und noch mal kurz rühren,
- Mehl und Backpulver kommen zum Schluss.
Kurz zur Tassengröße: ich nehme die kleinen Kaffeetassen, nicht die Becher. Die Zutaten wiege ich auch nicht ab. Es sind auch sicherlich mal 10-20 g mehr, mal weniger. Auf Geschmack und Ergebnis hat sich diese Ungenauigkeit noch nie ausgewirkt.
Teig kommt anschließend in eine Springform. Hierfür mein Tipp zum Thema "Springform mit Backpapier auslegen". Ich verwende seit Jahren folgenden Trick:
Backpapier in die Springform reindrücken und den Boden mit Händen "abmarkieren". Papier wieder rausnehmen und mit einem "Bordzuschlag" von 3-4 cm ausschneiden. Anschließend den "Bord" wie Sonne / Blume einschneiden.
Wenn man das Backpapier wieder in die Form reindrückt, überlappen sich die "Blütenblätter" und der Teig läuft nicht aus. Der fertige Kuchen löst sich schnell von der Form und Backpapier ist wiederum leicht vom Kuchen zu entfernen. Zurück zum Kuchen...
Jetzt kommt der Teig in die Kuchenform. Die Apfelspalten werden auf dem Teig verteilt und leicht angedrückt. Butter wird in kleine Stückchen geschnitten und obendrauf verteilt. Mit Zimt bestreuen und ab in den Ofen!
Bei 180° eine halbe Stunde backen, kurz abkühlen lassen und genießen.
Falls ihr ein Foto machen wollt, macht das lieber VOR dem Essen, sonst müsst ihr wie ich Reste vom Kuchen fotografieren :)
Für einen Kuchenblech kann man die Menge an Zutaten verdoppeln.
Für Belag möchte ich noch andere Varianten ausprobieren. Man kann sicherlich auch Zimt weglassen und anstatt Äpfel z. B. Kirschen nehmen.


Kommentare:

  1. Sehr lecker schaut dein Apfelkuchen aus...und mit Zimt mag ich ihn besonders gern.
    LG Marita

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  2. Liebe Julia,
    stellst du jetzt zum Kaffee in die Küche auch noch Apfelkuchen? Das ist aber nett von dir.
    Also nicht für mich jetzt, ich bin froh, das nach Weihnachten grad die Hose nicht mehr so arg kneift, aber schließlich gibt es auch noch andere Besucher ;o)
    Dein Rezept werde ich mir ausdrucken. Es klingt so schön unproblematisch und da ich immer mal wieder für viele Chormitglieder oder Kollegen backe...
    Claudiagruß kurz vor der Probe

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  3. Mhhh wie lecker . Eine Bauherrin hat ganz schön was zu tun ja .
    Aber das ist eine nette Geste .
    Ich werd das Rezept auch mal probieren , ich suche ja auch immer
    nach einfachen und schnellen . Bei mir das dann Käsekuchen und
    auch so Apfel in der Art .
    Nun wird er ja schon verspeist sein .
    LG JANI

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